Manchmal ist es erstaunlich, was für Temperaturunterschiede zwischen Stadt und Umland herrschen. Als ich neulich von Zuhause aufbrach um im Duvenstedter Brook wieder einmal den Sonnenaufgang zu fotografieren, war es in der Stadt noch etwa 6°C wärmer als im Naturschutzgebiet, wo es noch leichten Frost gegeben hatte.
Dadurch waren die Pfützen, die sich durch den vielen Regen der vorigen Tage und Wochen im Gebiet angesammelt hatten, gefroren und auf den Gräsern lag ein weißer Reif. Zusammen mit dem morgendlichen Nebel wirkte die Landschaft auch Ende März noch sehr winterlich.
Als dann die Sonne aufging wurde allerdings schnell deutlich, dass diese nun schon deutlich wärmer schien als im tiefen Winter, denn der Reif auf den Gräsern verwandelte sich im Sonnenschein schnell in Tropfen und war einige Zeit später ganz verschwunden.
Nur der Nebel im dichten Wald hielt sich noch etwas länger und verlieh dem Wald eine mystische Stimmung. Und auch größere Wasserflächen, die so früh noch nicht von der Sonne beschienen wurden, behielten einige Zeit noch ihre dünne Eisdecke.

Der letzte Frost


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