Der Frühling ist da, die Temperaturen steigen und die Sonne gewinnt an Kraft. Nirgendwo sieht man das so deutlich wie im Husumer Schlosspark, wo jedes Jahr im März etwa 5 Millionen Krokusse blühen. Bei strahlendem Sonnenschein machte ich an einem Vormittag in den Semesterferien einen kleinen Tagesausflug nach Husum um dieses Ereignis zu fotografieren.

Es ist historisch nicht ganz sicher worin der wahre Ursprung dieser vielen Krokusse liegt. Aber es ist sehr wahrscheinlich, dass sie angepflanzt wurden um aus ihnen Safran zu gewinnen.
Eine Version der Geschichte führt sie auf die, im 15. und 16. Jahrhundert dort in einem Franziskanerkloster lebenden Mönche zurück. Diese hätten den Safran zum Färben von Gewändern gebrauchen können. Eine andere Theorie nennt eine Herzogin Marie Elisabeth, die später in dem Schloss residierte und eine begnadete Bäckerin gewesen sein soll, wofür sie ebenfalls Safran benötigte.
Fakt ist allerdings, dass die Gewinnung von Safran aus dieser Krokusart nicht möglich ist, also wer immer sie dort anpflanzte scheiterte zwar in der Gewinnung von Safran, schuf aber ein, in dieser Form einzigartiges Schauspiel.
Zwischen Millionen von Krokussen findet man allerdings auch ein paar andere Blumen.


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