Im August war ich im Urlaub in einem recht abgeschieden liegenden Seitental des Tibertals in der Toskana. In der Gegend sind die Hügel nahezu komplett bewaldet und so hat man bei Wanderungen selten einen atemberaubenden Ausblick, wie man es z.B. in Hochgebirgen hat. Allerdings bietet auch der Waldboden, der hier ganz anders ist als in Mitteleuropa eine Menge zu sehen (und zu fotografieren).
Der Regen ist hier kurz, aber ergiebig. Und eines Tages, als es den Nachmittag einen kräftigen Schauer gegeben hatte und wir einen kurzen Spaziergang unternahmen, waren die Wege plötzlich erfüllt mit großen Weinbergschnecken, die von der Feuchtigkeit aus ihren Häusern gelockt wurden
Ansonsten zeigte sich das Wetter, wie man es von Italien eigentlich erwartet: größtenteils sonnig. Allerdings, aufgrund der Höhe (von ca. 500 m ü. NN.) angenehm kühl und, wie gesagt, öfters durch erfrischende, kurze Regenschauer unterbrochen. Ein Stück von unserem Haus entfernt, im Wald befand sich eine steile Felswand von Schichtgestein, die teilweise durch Überhänge und schöne Wasserfälle unterbrochen war.

In der Nähe waren auch einige Rückeroberungen der Natur zu sehen, so zum Beispiel dieses alte Haus, was auf einen wunderschönen Platz oben am Hügel trohnte, aber augenscheinlich bereits vor längerer Zeit zurückgelassen wurde.



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